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NetBiPublic / VeranstaltungenSS10
NetBi-Angebote im Sommersemester 2010
Übersicht der NetBi-Veranstaltungen nach Modulen
Hinweis: Für eine differenziertere Zuordnung der Veranstaltungen zu den standortspezifischen Teilbereichen richten Sie sich bitte nach den Angaben im jeweiligen Vorlesungsverzeichnis. Gleiches gilt für die Vergabe von Kreditpunkten, die von Standort zu Standort untschiedlich ausfallen kann (je nach Zuordnung). Die zu erbringden Leistungen im Kurs werden entsprechend erhöht oder reduziert.
Modul 1Allgemeine Pädagogik
Modul 2Gestaltung von Lernumgebung in Schule und Unterricht Medienbildung Interaktion und Kommunikation als wesentliche Bestandteile der Lehr- und Erziehungstätigkeit Pädagogische Interaktion aus systemisch-konstruktivistischer Perspektive Lernprogramme im Schulunterricht Modul 3Heterogenität - Kulturelle Vielfalt als Bedingung pädagogischer Prozesse Umgang mit Heterogenität am Beispiel von Reformschulen bzw. alternativen Schulkonzepten
Ansprechpartner
Modul 1
Allgemeine PädagogikProf. Dr. Rolf Arnold (Technische Universität Kaiserslautern) ![]() Im Rahmen der Veranstaltung werden 4 zentrale Themengebiete anhand von Audio- und Videoaufzeichnungen sowie Präsentationsfolien als Lerneinheiten zur Verfügung gestellt. Die Studierenden sichern ihr theoretisches Wissen durch die Vorbereitung und Bearbeitung eines eTestats am Ende des Semesters. Für die Übertragung von der Theorie auf die Praxis werden Selbsterschließungsaufgaben in Kleingruppen bearbeitet. Ein Feedback erhalten die Studierenden durch die Diskussion ihrer Ergebnisse in den Foren.
Modul 2
Gestaltung von Lernumgebung in Schule und Unterricht
Prof. Dr. Jürgen Wiechmann (Universität Koblenz-Landau, Campus Landau) ![]() Die Vorlesung vermittelt das fachliche Grundlagenwissen für didaktisches Handeln in schulischen Lernumgebungen. Ein erster Schwerpunkt der Veranstaltung thematisiert die Unterrichts-und Lern-arrangements. Darin enthalten sind Themen wie die Grundbegriffe der Pädagogik, Unterrichtsziele und -assessments, Unterrichtsmethoden sowie der Unterrichtsvorbereitung. Der zweite Schwerpunkt befasst sich mit der Geschichte des Unterrichts und der Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Theorien der Didaktik. Das gelernte Wissen der Studierenden wird parallel im Rahmen begleitender Aufgaben praktisch angewandt.
Medienbildung
Prof. Dr. Norbert Neumann (Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz) ![]() Im Zentrum dieses handlungsorientierten Blended-Learning-Seminars steht die Entwicklung eines eigenen Medienprojekts in Partner- oder Gruppenarbeit. Ziel des Seminars ist die theoriegeleitete Planung, Erstellung und Reflexion eines eigenen Medienprojekts (z.B. einen Audiobeitrag) für den Unterricht mit Blick auf den jeweiligen Lehr- und Rahmenplan bzw. für außerschulische Bereiche. Medienpädagogisches und mediendidaktisches Grundwissen wird in authentische und anwendungsbezogene Aufgabenstellungen integriert, um die Anschlussfähigkeit an die schulische und außerschulische Praxis zu gewährleisten. Im Anschluss an das Seminar sind die angehenden LehrerInnen und Pädagogen/Innen in der Lage ein medienzentriertes Konzept zu entwerfen, es zielgerichtet und reflektiert im Unterricht bzw. in der außerschulischen Praxis umzusetzen sowie den Mehrwert herauszustellen und zu nutzen. Die Veranstaltung wird von einer Präsenzveranstaltung zu Beginn und einer am Ende eingerahmt. Der überwiegende Teil des Seminars findet online über die Plattform Blackboard (WebCT) statt.
Interaktion und Komunikation als wesentliche Bestandteile der Lehr- und Erziehungstätigkeit
Prof. Dr. Stefan Aufenanger/Dr. Petra Bauer (Universität Mainz) ![]() Das Online-Angebot bietet zentrale Konzepte und Modelle zur Erklärung verbaler und nonverbaler Kommunikations- und Interaktionsabläufe innerhalb von: Unterrichtssituationen, Lehrer-Schüler Gesprächen, Lehrer-Lehrer Gesprächen sowie Beratungsgesprächen zwischen Lehrern und Eltern. Diese Prozesse werden aus verschiedenen Sichtweisen heraus pädagogisch, didaktisch, methodisch und lerntheoretisch analysiert werden. Neben Ansätzen zur Analyse kommunikations- und interaktionsbezogener Abläufe werden Möglichkeiten der Lösung auftretender Konflikte behandelt sowie anhand von Praxisbeispielen selbständig erarbeitet.
Pädagogische Interaktion aus systemisch-konstruktivistier Perspektive
Prof. Dr. Rolf Arnold/Dipl.-Päd. Christian Bogner (TU Kaiserslautern) ![]() Die Veranstaltung „Pädagogische Interaktion aus systemisch-konstruktivistischer Perspektive“ setzt Themen der Interaktion und Kommunikation in den Kontext einer systemisch-konstruktivistischen Theorie. Neben der Auseinandersetzung mit schulischer Interaktion soll auch das alltägliches Kommunikationsverhalten in den Beziehungen des persönlichen und beruflichen Alltags (z.B. in Führungssituationen) zur Sprache kommen.
Lernprogramme im Schulunterricht
Isabel Zorn, M.A. (Universität Koblenz-Landau, Campus Landau) ![]() Das Seminar vermittelt Kenntnisse über Lernsoftware, Bewertungskriterien und Einsatzmöglichkeiten im Schulunterricht. Dabei werden theoretische Grundlagen zu Lerntheorien und Mediendidaktik vermittelt. Die Studierende arbeiten in Gruppen. Lektüreeinheiten wechseln ab mit praktischer Eruierung von Lernsoftware. Dabei werden Bewertungskriterien erstellt und diskutiert. Neben der gegenseitigen Vorstellung und Bewertung von Lernsoftware und der Entwicklung von Einsatzszenatierien im Schulunterricht ist auch der Besuch von Medienzentren in Rheinland-Pfalz vorgesehen.
Modul 3
Heterogenität - Kulturelle Vielfalt als Bedingung pädagogischer ProzesseProf. Dr. Norbert Neumann (Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz) ![]() Mit den ersten italienischen Gastarbeitern begann vor mehr als 50 Jahren die Einwanderungsgeschichte der Bundesrepublik Deutschland. Mittlerweile stammt in Deutschland jeder Vierte aus einer Einwandererfamilie und es ist zu erwarten und zu erhoffen, dass die Zuwanderung nach Deutschland in Zukunft noch zunimmt. Vor allem für den Bildungs- und Erziehungsbereich spielen die Herausforderungen, die mit der sprachlichen, kulturellen, ethnischen und nationalen Heterogenität einher gehen, eine zunehmend größer werdende Rolle. Denn die traditionelle Annahme, dass man nach etwa zwei bis drei Generationen mit einer vollständigen Anpassung an die altansässige Bevölkerung rechnen könne, hat sich leider nicht bewahrheitet.
Umgang mit Heterogenität am Beispiel von Reformschulen bzw. alternativen SchulkonzeptenProf. Dr. Henning Pätzold/ Dipl.-Päd. Annick Wilke (TU Kaiserslautern) ![]() Die neuere Bildungsforschung hat klar gezeigt, dass die Homogenität von Lerngruppen in Schulen weitestgehend eine Illusion ist. Entsprechend entstehen in jüngerer Zeit vermehrt Ansätze, mit der Tatsache der Heterogenität konstruktiv umzugehen. Über einen großen Erfahrungsschatz verfügen dabei die Bildungseinrichtungen verschiedener reformpädagogischer Traditionen, die oft von Anfang an auf die Integration sehr unterschiedlicher Gruppen von Schülern ausgerichtet waren. In dem Seminar wird es darum gehen, diese Praxis in heutigen Reformschulen, Alternativschulen und anderen reformpädagogischen Bildungseinrichtungen zu beobachten. Im Mittelpunkt stehen deshalb individuell organisierte Exkursionen in Reformschulen und Einrichtungen, parallel dazu findet ein Online-Seminar statt. Auf einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung Ende Juni werden die Exkursionserfahrungen präsentiert. Ziel des Seminars ist – neben dem Kennenlernen reformpädagogischer und alternativer Einrichtungen – die Erschließung von pädagogischen Möglichkeiten zum Umgang mit der vermutlich noch wachsenden Heterogenität im Bildungswesen.
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